Mitgliederversammlung vom 02.07.2022

 

Vorstand und Verwaltungsrat des Tierschutzvereins Ostalb e.V. einstimmig in den Ämtern bestätigt

Nachdem wieder größere Veranstaltungen wieder möglich waren, konnte der Tierschutzverein Ostalb e.V. wieder seine jährliche Mitgliederversammlung abhalten. Der 1.Vorsitzende Jürgen Schneider begrüßte trotz des schönen Freibadwetters eine ordentliche Zahl von Mitgliedern in Aalen. In seinem Rechenschaftsbericht erklärte er, dass das Pandemiegeschehen in den letzten beiden Jahren und auch bis heute das Vereinsleben beeinträchtigt habe. So konnte leider wieder kein Tag der offenen Tür im Tierheim stattfinden, auch die vorgesehenen Baumaßnahmen im Tierheim Dreherhof – Kanalanschluss an die Kläranlage, Erstellung von Freiläufen, Renovierung des alten Hundehauses und Breitbandanschluss – hätten sich durch die Pandemie und neuerdings durch die Folgen des Ukrainekriegs verzögert. Es sei aber zu hoffen, dass die meisten Vorhaben noch in diesem Jahr realisiert werden könnten.

Von den im Jahr 2021 490 Fund-, Abgabe- und durch die Behörden eingezogenen Tiere, die im Tierheim Dreherhof aufgenommen wurden, konnten wieder 451 Tiere durch Vermittlung oder Rückgabe an die Halter aus der Obhut des Tierheims entlassen werden. Schneider bedankte sich beim Personal des Tierheims für die tolle Arbeit bei der Unterbringung der Tiere und die sorgfältige Vermittlungsarbeit. Im Moment sei das Tierheim gut ausgelastet, es seien auch zusätzlich viele Katzen in Pflegestellen vorübergehend untergebracht. In diesem Zusammenhang würdigte Schneider auch das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitglieder, die unermüdlich versuchten, die Katzenpopulation durch  Kastrationsaktionen und damit späteres Katzenelend wenigstens zu reduzieren. Allein vom Tierschutzverein konnten so im letzten Jahr 160 Katzen mit einem Aufwand von rund 30.000 € kastriert und medizinisch versorgt werden Weitere Kastrationsaktionen seien in verschiedenen Städten und Gemeinden auf deren Kosten durchgeführt worden. Ein großes Dankeschön gebühre auch den vielen Ehrenamtlichen, die wildlebende Katzen an den Futterstellen versorgten und eben den Betreuern der Pflegestellen.

Schneider konnte auch von einem zufriedenstellenden wirtschaftlichen Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 berichten. Die einzelnen Zahlen der Schatzmeisterin Heike Opferkuch wurden bekanntgegeben. Besonders hervorzuheben sei das hervorragende Spendenaufkommen von rund 114.000 €. Dies zeige, dass der Tierschutz und das Tierheim Dreherhof in der Bevölkerung des Ostalbkreises einen hohen Stellenwert besitze. Er bedankte sich bei allen großen und kleinen Spendern und Betrieben, Tageszeitungen und Wochenblättern für diese tolle Unterstützung. Insgesamt sei der Tierschutzverein Ostalb e.V. auch finanziell gut aufgestellt.

Dies wurde dann von den Rechnungsprüfern Elisabeth Duarte Neto und Hans-Dieter Zuschlag bestätigt. Sie stellten für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 eine ordnungsgemäße Buch- und eine saubere Kassenführung fest. Die anschließende Entlastung des Vorstands und der Rechnungsprüfer, die einstimmig erfolgte, nahm Finanzdezernent Karl Kurz vom Landratsamt Ostalbkreis vor. Er bedankte sich auch im Namen des Kreistags für das große Engagement des Tierheimpersonals und der vielen Ehrenamtlichen für den Tierschutz. Gewählt wurden danach jeweils einstimmig: Jürgen Schneider als 1. Vorsitzender, Tanja Baker als 2.Vorsitzende, Heike Opferkuch als Schatzmeisterin, Isabell Gumbinger als Schriftführerin, als Beisitzerinnen Nadine Burgenmeister, Manuela Götz und Melanie Kaim, als Mitglieder des Verwaltungsrats Petra Bader, Iris Kissinger, Dorina Lock und André Lehmann.

Abschließend musste Schneider feststellen, dass die Zahl der Vereinsmitglieder mit noch 870 Personen leicht rückläufig sei. Die Mitglieder seien deshalb aufgefordert wurden, sich für aktive Mitarbeit an Infoständen, Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit und andere Aufgaben im Verein zu melden. Erfreulicherweise habe dieser Aufruf auch schon gefruchtet. Im September soll ein erstes Treffen im Tierheim stattfinden